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SKS Seemannschaft
15. Januar 2020 @ 19:00 - 21:00
Eine Veranstaltung um 19:00 Uhr am 16. Januar 2020
Eine Veranstaltung um 19:00 Uhr am 5. Februar 2020

SKS Seemannschaft
Der SKS ist schwerpunktmäßig eine Segelschein. Er bereitet vor auf das Führen einer seegängigen Segelyacht im Küstenmeer. Daher werden in der Kurseinheit SKS Seemannschaft ausgiebig die Segelmanöver und der Trimm der Segel behandelt.
Auch gehören zu den Segelmanövern die Rettungsmanöver unter Segel. Welche Manöver je nach Situation geeignet sind, bestimmt ganz wesentlich der Kurs zum Wind bei Eintritt des Rettungsfalles.
Damit ein solcher Fall erst gar nicht vorkommt, ist auf Sicherheit zu achten. Notfalls ist bei Unerreichbarkeit eines anlaufbaren Hafens im Schutz der Küste zu ankern.
Segelmanöver und Segeltrimm
Wer angetrieben von den Kräften des Windes zur See fährt, kann nicht gegen den Wind fahren. Ihm bleiben einige Bereiche von Kurswinkeln in Bezug auf die Windrichtung verschlossen. Er muss im Hinblick auf sein Ziel unter Berücksichtigung dieser Einschränkung die günstigsten Kurse unter den machbaren auswählen. Unter Nutzung eines Vorrates von Standardmanövern unter Segeln ist er bemüht nur kurzzeitig in die nicht machbaren Kursbereiche einzudringen und so schnell wie möglich zu einem günstigen Kurs zum Wind zurückzukehren. Die Ausnahme hiervon ist das Aufstoppen. Da hilft es, die Yacht in den Wind zu steuern.
Aber es gehört zu jedem Kurs zum Wind eine geeignete Segelstellung. Denn schon Aristoteles wird die Weisheit zugesprochen, man könne zwar den Wind nicht ändern, dafür aber die Segel anders setzen. Dem gehen wir in SKS Seemannschaft auf den Grund.
Sicherheit
Als Sportküstenschiffer fahren wir deutlich weiter hinaus. Damit ist der kurzfristige Abbruch eines Segeltörn bei Nahen schweren Wetters nicht mehr so leicht möglich. Daher ist die Kenntnis der Maßnahmen in einer solchen Situation geboten. Es kann notwendig werden abzuwettern. Und gerade dann passiert ja zu meist das Malheur. Das könnte sein Wassereinbruch oder in der Hektik geht ein Mannschaftsmitglied über Bord. Und das, obwohl natürlich fast alle Vorsichtsmaßnahmen beachtet wurden. Aber eben nur fast. Und nun ist Rettung angesagt.
Ankern
Wenn kein Hafen anlaufbar ist und Schwerwetter aufkommt, so ist Ankern an geschützter Stelle eine gute Lösung. Aber die Stelle muss gut gewählt werden. Ferner muss man das Ankermanöver auch beherrschen. Sonst bricht der Anker aus, das Boot vertreibt und kann zerstört werden. Dabei ist es das schlimmere Unglück, wenn die Mannschaft dabei zu Schaden kommt.
Aber keine Angst. Es passiert sehr selten ein Malheur der geschilderten Art. Aber vielleicht liegt es ja ganz besonders daran, dass wir uns alle stets gut vorbereiten. Der SKS und die anderen amtlichen Befähigungsnachweise für die Sportschifffahrt tragen sicher eine gute Portion dazu bei.

